Rheuma-Liga Berlin

Bauvorhaben „Generationenbad“: Spatenstich erfolgte am 17. Juli

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Unter Beteiligung zahlreicher Gäste aus Gesellschaft, Politik und Gesundheitswesen fand am 17. Juli 2015 der feierliche Spatenstich für das sorgfältig geplante Bauvorhaben „Generationenbad“ statt. Hier plant die Rheuma-Liga Berlin unter anderem Gruppengymnastik mit Wasserbewegungskursen für rheumakranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene anzubieten. Der Festakt begann mit Grußworten und einer Einführung, danach folgten der eigentliche Spatenstich und ein anschließender kleiner Empfang. Auch die Medien hatten im Vorfeld rege über das Generationenbad und den bevorstehenden Spatenstich berichtet und waren vor Ort vertreten. Der Fernsehsender TV Berlin schickte ein Kamerateam, um in den aktuellen Nachrichten darüber zu berichten. Im Anhang zu diesem Beitrag finden Sie eine Auflistung der Medienberichte.

In der Begegnungshalle stellte zunächst Detlef Schmidt, Vizepräsident der Rheuma-Liga Berlin, den Gästen das Bauvorhaben vor. Danach begrüßte Monika Diepgen, Schirmherrin der Rheuma-Liga Berlin, die Anwesenden auf das Herzlichste. Auch ihr Ehemann Eberhard Diepgen war zu der wichtigen Veranstaltung erschienen. Florian Graf, CDU-Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus, sprach nach Frau Diepgen ein Grußwort. Dr. Helmut Sörensen, Präsident der Rheuma-Liga Berlin, dankte danach den Besuchern für ihr jahrelanges Engagement und führte das Publikum auf das benachbarte Baugrundstück – zum langersehnten Spatenstich!

Die Rheuma-Liga Berlin hatte zu diesem Anlass für die Gäste Spaten bereitgestellt und grüne Bauhelme mit dem „40-Jahre-Emblem“, welches auf das diesjährige Jubiläum der Selbsthilfeorganisation aufmerksam macht. Jeder Teilnehmer war aufgerufen, mit dem Spaten in den Boden zu stechen und somit das Bauvorhaben symbolisch zu beginnen. Schirmherrin Diepgen und Präsident Sörensen begannen und viele andere taten es ihnen gleich. Damit brachten sie zugleich ihre Identifikation mit und ihre Unterstützung für das „Generationenbad“ zum Ausdruck. Nach dem Spatenstich konnten die Besucher noch bei einem kleinen Imbiss verweilen und sich über das Bauvorhaben und andere Themen in angenehmer Atmosphäre austauschen.

Unter den Gästen waren auch Monika Helbig (SPD), ehemalige Staatssekretärin und Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement in der Senatskanzlei, der Tempelhof-Schöneberger Baustadtrat Daniel Krüger (CDU), Britta Schmidt-Krüger (CDU), Vorsitzende des Sozialausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg sowie Dr. Manfred Schmidt, Ehrenvorsitzender der LV Selbsthilfe. Ebenfalls zugesagt hatten die Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert (SPD) und Dr. Jan-Marco Luczak (CDU), die jedoch wegen einer außerordentlichen Sondersitzung des Bundestages kurzfristig mit Bedauern absagen mussten. Ein Grußwort zum Spatenstich von Dr. Luczak finden Sie im Anhang zu diesem Beitrag.

Informationen zum Generationenbad:

Der Neubau wird auf einem Baugrundstück am Mariendorfer Damm 161a mit Zugang zur Reißeckstraße 6 (beide 12107 Berlin) entstehen. Konzipiert ist das „Generationenbad“ als Aqua-Thermal-Kryo-Center mit Warmwasserbecken, Infrarot- und Kältekabinen. Zugleich setzt die Rheuma-Liga mit dem Bauvorhaben ein Zeichen gegen die zunehmenden Schließungen von Therapiebädern in Berlin.

Im „Generationenbad“ plant die Rheuma-Liga für rheumakranke Menschen Gruppengymnastik mit Wasserbewegungskursen, Wärme- und Kältekammern sowie modernen Geräten (zum Beispiel Wasserfahrrädern) anzubieten. Bewegung erhöht Lebensfreude, Mobilität und Kondition, hilft Erstarrungen vorzubeugen, und trägt zur Verbesserung von Selbstbewusstsein, Körpergefühl und Balance bei. Besonders gelenkschonend ist Wassergymnastik: steht man bis zu den Schultern im Wasser, wiegt man durch die Auftriebskraft nur noch 10% des eigentlichen Körpergewichtes.

Betroffen von „Rheuma“ sind Menschen jeden Alters – in Berlin über 60.000 Erwachsene, aber auch über 2.000 Kinder und Jugendliche. Zum rheumatischen Formenkreis zählen mehr als 100 verschiedene Erkrankungen, und die Funktionseinschränkungen sind bei jedem rheumakranken Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Die höchst unterschiedlichen Anforderungen müssen beim Bauvorhaben „Generationenbad“ und in den Bewegungskursen berücksichtigt werden.

Die LOTTO-Stiftung Berlin stellt 1.680.000 Euro als erste Rate für die Finanzierung des „Generationenbades“ zur Verfügung. Neben den Mitteln der Stiftung benötigt die Rheuma-Liga weitere Gelder. Zu diesem Zweck organisiert sie unter anderem Benefizkonzerte in der „Begegnungshalle“ neben dem Baugrundstück. Auch ruft die Selbsthilfeorganisation alle Freunde der Rheuma-Liga auf, zu spenden oder sich ehrenamtlich zu engagieren.

Medienecho zum Spatenstich am 17.7.:

Beitrag TV Berlin (ab 4:20 min): http://www.tvb.de/page/tvberlin-berlin-nachrichten-vom-17-juli-2015

Beitrag auf der Webseite der „Immanuel Group“

http://berlin.immanuel.de/aktuelles/nachrichten/aktuelle-nachrichten/detailseite/article/der-bau-kann-beginnen/

Berichterstattung im Vorfeld des Spatenstichs:

https://news.google.com/news/story?cf=all&hl=de&pz=1&ned=de&q=generationenbad&cf=all&ncl=d1Uusy5vOBX_nsM_X8k4LvYUmswrM&scoring=d

Grußwort Dr. Jan-Marco Luczak, MdB

Letzte Aktualisierung am 4. August 2015