Offene Online-Diskussion zum Thema „Strategien der beruflichen Reha“

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) eröffnet mit ihren Kooperationspartnern am 13. März 2018 eine neue Online-Diskussion zum Thema „Strategien der beruflichen Reha“ in dem moderierten Forum „Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ (FMA). Diese knüpft an Inhalte des vorangehenden DVfR-Symposiums „Arbeitsmedizin und Rehabilitation – Wege zur Teilhabe im Arbeitsleben“ an und steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung sowie allen anderen am Thema interessierten Personen offen. Mit der Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat sich Deutschland verpflichtet, einen inklusiven Arbeitsmarkt zu schaffen. Die Perspektiven für Menschen in der beruflichen Rehabilitation sind zuletzt durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) erweitert worden.

Der dreiwöchige Fachaustausch „Strategien der beruflichen Reha“ bietet Raum, offene Fragen aus dem Symposium aufzugreifen oder neue Impulse in die Diskussion einzubringen. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem:

  • die teilhabeorientierte Begutachtung;
  • das Budget für Arbeit;
  • der Umgang mit fortschreitender Digitalisierung in der Arbeitswelt oder
  • praktische Erfahrungen der Arbeitsmedizin zur betrieblichen Arbeitsgestaltung.

Die Online-Diskussion wird von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Rechts- und Sozialwissenschaften, Sozialmedizin und Begutachtung, Psychologie und Rehabilitations-medizin begleitet, einschließlich Mitwirkenden des Symposiums, u. a.

  • Oliver Assmus, Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund), Berlin
  • Dr. Nico Dragano, Universitätsklinikum Düsseldorf
  • Walter Krug, Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW), Berlin
  • Dr. Katja Nebe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Matthias Schmidt-Ohlemann, Landesarzt für Körperbehinderte, Sozialmedizin-experte, Bad Kreuznach
  • Joachim Stork, ehem. AUDI AG, Ingolstadt

Ziel des Austauschs ist eine fruchtbare Verknüpfung von reha-rechtlichen Perspektiven mit Erfahrungen aus der Praxis für einen gelingenden „Return to Work“-Prozess. Hierzu sind Meinungsbeiträge ebenso willkommen wie Nachfragen oder Erfahrungsberichte. Der Diskussionsverlauf wird später in einem Fachbeitrag zusammengefasst.

Um eine lebendige und praxisorientierte Diskussion zu erreichen, Wissen zu bündeln und einen Mehrwert für Akteure der beruflichen Rehabilitation zu schaffen, bedarf es einer breiten Beteiligung. Das Team von „Fragen – Meinungen – Antworten“ steht in allen technischen und organisatorischen Fragen gern zur Seite:

Livia Grupp (l.grupp@dvfr.de) und Nikola Hahn (n.hahn@dvfr.de)

Weitere Informationen unter: http://fma.reha-recht.de

Hintergrund

Das Symposium und die anschließende Online-Diskussion sind Teil des Projekts „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklungen des Rehabilitations- und Teilhaberechts“ der DVfR, welches gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Kassel sowie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Zentrum für Sozialforschung Halle durchgeführt wird. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert. Es unterstützt den aktuellen Reformprozess des Rehabilitations- und Teilhaberechts auf zivilgesellschaftlicher Ebene mit dem Fokus Teilhabe am Arbeitsleben.

PDF zum Download

Aus: Presseerklärung der DVfR vom 6.3.18