Interessenvertretung

Wahlprüfsteine zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen

Am 18. September wird in Berlin gewählt. Die AG Soziales der Rheuma-Liga Berlin hat deshalb zwei Fragen an im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien gerichtet:

Frage 1: Mit welchen Maßnahmen wollen Sie in der kommenden Wahlperiode die Versorgung von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen verbessern?

Frage 2: Unterstützen Sie in der kommenden Wahlperiode die Einrichtung eines „Landesplan Therapiebäder“, um dringend benötigte Einrichtungen für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen finanziell abzusichern?

Alle Parteien haben diese Fragen beantwortet

Bündnis 90 Die Grünen (PDF Download)

CDU (PDF Download)

Die Linken (PDF Download)

Piraten (PDF Download)

SPD (PDF Download)

 


AG Soziales

Die AG Soziales ist das sozialpolitische Sprachrohr der Rheuma-Liga Berlin. Alle Mitglieder und alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen, an ihren Sitzungen teilzunehmen.

ORT:
Therapie-, Beratungs- und Selbsthilfezentrum,
Mariendorfer Damm 161a,
12107 Berlin.

KONTAKT UND INFORMATION:

Soziale Beratung, Tel. 030 32 290 29 50, beratung@rheuma-liga-berlin.de

 


Aktionsplan Rheuma

In der Bundesrepublik Deutschland sind mehr als 9 Millionen Menschen, also nahezu jeder 10. Bundesbürger, an Rheuma erkrankt. Die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind vielfältig. Die Folgen der Erkrankung für die Betroffenen und die mit der Versorgung verbundenen Probleme sind jedoch ähnlich:

  • rheumatische Erkrankungen führen häufig zu Behinderungen
  • rheumatische Erkrankungen bedeuten einen massiven Einschnitt in den Alltag und das Leben Betroffener
  • rheumatische Erkrankungen werden zu oft zu spät diagnostiziert
  • es besteht eine gravierende Unter- und Fehlversorgung von Rheumapatienten
  • rheumatische Erkrankungen werden in der Öffentlichkeit in ihrer Bedeutung für den Betroffenen zu wenig wahrgenommen

Diese Defizite sind seit langem bekannt, jedoch ohne dass einschneidende Verbesserungen in der Versorgungssituation erreicht wurden. Darüber hinaus darf auch der volkswirtschaftliche Aspekt nicht vernachlässigt werden. Für die Versorgung und soziale Sicherung fallen enorme volkswirtschaftliche Kosten an. Der „Aktionsplan Rheuma“ wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet, um die Situation rheumakranker Menschen in Deutschland bezüglich medizinischer Versorgung und sozialer Sicherung zu verbessern.

Ziel der Deutschen Rheuma-Liga ist es, mit einem Aktionsplan drauf hinzuwirken, dass

  • die Entstehung von Erkrankungen reduziert wird soweit dies möglich ist,
  • Neuerkrankungen frühzeitig behandelt werden,
  • Krankheitsfolgen gemindert bzw. verhindert werden und
  • Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben mit der Erkrankung ermöglicht wird.

Sie können ihn auch jederzeit als gedruckte Broschüre erhalten – bitte melden Sie sich bei Interesse bei Malte Andersch, Tel. 030 32 290 29 24 oder andersch@rheuma-liga-berlin.de