Rheuma-Liga Berlin

Bericht: Neujahrsempfang für Ehrenamtliche im Roten Rathaus am 15.1.15

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40 Jahre Rheuma-Liga Berlin – dieses Jubiläum stand im Zentrum des Neujahrsempfanges für Ehrenamtliche im Roten Rathaus. Rund 150 Gäste, vor allem ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheuma-Liga Berlin, aber auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Gesundheits- und Sozialwesen waren gekommen. Genau 40 Jahre nach dem Gründungstag am 15.1.75 genossen sie gemeinsam das würdevolle Ambiente des Rathauses: der Abend begann mit einem kurzen Programmteil im Großen Saal, danach konnten sich die Gäste bei Canapés, Getränken und netten Gesprächen austauschen. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch die Julius-Stern-Violinistinnen Miyuko Wahr und Karoline Eckhardt.

Eröffnet wurde das Programm durch Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband. Sie führte aus, dass ehrenamtliches Engagement gesellschaftlich sinnvoll ist, aber auch dem einzelnen ehrenamtlich Aktiven etwas gebe. „Ehrenamt ist gut für die seelische Gesundheit“, so lautet eine Erkenntnis, die auch durch eine wissenschaftliche Studie zum Thema „Ehrenamt“ belegt ist. Dr. Helmut Sörensen, Präsident der Rheuma-Liga Berlin, hob auf das Jubiläum ab und berichtete aus den Anfängen der Selbsthilfeorganisation. Eindrucksvoll beschrieb er, wie 27 rheumakranke Menschen und Ärzte in einer Turnhalle des Immanuel-Krankenhauses vor 40 Jahren die Rheuma-Liga Berlin begründeten. Staatssekretärin Hella Dunger-Löper gratulierte der Rheuma-Liga Berlin ihrem 40. Geburtstag und stellte in ihrem Grußwort die Kampagne „Ehrenamtliche leben länger“ des Landes Berlin vor. Yasmin Schulze, Leiterin des Bereiches Beratung und Begleitung der Rheuma-Liga Berlin, legte dar, wie wichtig Kommunikation für die Zusammenarbeit innerhalb der Selbsthilfe ist. Passend dazu zitierte sie den Industriellen Henry Ford: „Ein Geheimnis des Erfolges ist es, den Standpunkt des anderen zu verstehen“.

Nun folgte der Hohepunkt des Abends: die Ehrungen verdienter Ehrenamtlicher der Rheuma-Liga Berlin, vorgenommen durch Staatssekretärin Dunger-Löper und Dr. Sörensen. Für ihre langjährige Arbeit als Selbsthilfegruppen-Sprecherinnen wurden Agnes Thöne und in Abwesenheit Agnes Weber geehrt. Auch würdigten die Laudatoren Isolde Saages Engagement als Veranstaltungshelferin. Alle erhielten als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde, die Freiwilligenkarte des Landes Berlin, Blumen und die Ehrenamtsnadel der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband. Für die Bürgerbewegung „Pro Bewegungsbad“, die sich um die Wiedereröffnung des Bewegungsbads im Vivantes Klinikum Neukölln verdient gemacht hatte, nahm stellvertretend Michael Porzyczki, Mitarbeiter der Rheuma-Liga Berlin, die Ehrung entgegen. Moderiert wurde der Neujahrsempfang von Cornelia Baltscheit, Vorstandsmitglied der Rheuma-Liga Berlin.

Danach folgte der gesellige Teil: Die Gäste fanden sich bei Speisen und Getränke zusammen und redeten über ihre Erfahrungen im Ehrenamt. Viele besuchten auch den Stand der Rheuma-Liga Berlin, um sich etwa über die verschiedenen Einsatzfelder für Ehrenamtliche zu informieren. Ein Thema interessierte alle − das 40-jährige Jubiläum. So mancher Gast konnte erzählen, wie es früher in der Rheuma-Liga Berlin gewesen war. Für diese Gespräche bildete der historische Wappensaal eine passende Kulisse. Seinen Namen trägt der Saal nämlich, weil auf seinen Fenstern die Wappen aller Berliner Bezirke abgebildet sind. Somit verkörpert der Wappensaal zwei Aspekte, die auch für den Erfolg der Rheuma-Liga Berlin stehen: Tradition und berlinweites Engagement für rheumakranke Menschen!