Rheuma-Liga Berlin

Am 6.2.16: Ausflug der Wandergruppe

Kategorien: Neuigkeiten.

Die Rheuma-Liga-Wandergruppe „Rheuma da − SCHRITTE HIER“ läd ein zum nächsten Ausflug nach Potsdam: Neues Palais/Außenanlagen, getreu dem Motto Friedrich des II.: „Was gefällt, bleibt im Gedächtnis!`“

wann: um 11.00 Uhr

wo: Potsdam Hauptbahnhof/vor dem DB-Reisezentrum

Anfahrt mit S-Bahn S7 z. B. ab Berlin Hauptbahnhof Gleis 16 um 10.16 Uhr (www.vbb.de oder www.bahn.de)

Gemeinsam fahren wir dann mit dem Potsdamer Bus 695 um 11.09 Uhr von Potsdam Hauptbahnhof bis Haltestelle Neues Palais: Ankunft dort etwa 11.34 Uhr. Alle PKW-Anreisende können dann dort oder auch schon am Potsdamer Hauptbahnhof zu uns stoßen.

Programm:     

Neues Palais Potsdam – Besichtigung/
Außenanlagen „erwandern“ je nach Form – entfällt bei Schlechtwetter/
Einkehrmöglichkeiten im Anschluss in der nahen Umgebung gegeben

Über eine An-/Abmeldung würden wir uns aus organisatorischen Gründen freuen, bei vollstem Verständnis für kurzfristige Verhinderung.

Kontakt und Information:

Petra Galsterer, Tel. 32 290 29 54 oder E-Mail: galsterer@rheuma-liga-berlin.de

Zur Einstimmung einige Informationen wieder vorab:

Am westlichen Ende der Hauptallee des Parks Sanssouci erhebt sich ein gewaltiger Schlossbau, der schon von weitem an seiner hohen Tambour-Kuppel erkennbar ist: Das Neue Palais.

Die große Anlage diente erkennbar der Repräsentation (im Gegensatz zu dem intimen und eher bescheidenen Schloss Sanssouci). Im Innern erwarten den Besucher prächtige Festsäle, großartige Galerien und fürstlich ausgestattete Appartements sowie im Südflügel das barocke Schlosstheater von Sanssouci mit erlesenen Werken der Kunst und des Kunsthandwerks des 18. Jahrhunderts in ihrem originalen Zusammenhang.

Das Neue Palais ist das letzte Schloss, das sich Friedrich der Große in seinem Park errichten ließ. Es war eine Demonstration des ungebrochenen Leistungsvermögens des preußischen Staates nach den entbehrungsreichen Jahren des Siebenjährigen Krieges 1756–1763.

Friedrich hat selbst hier wohl selten gewohnt, auch später wurde das Schloss meist nur als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Das erst kürzlich restaurierte Untere Fürstenquartier mit Tressenzimmer, Konzertzimmer und Ovalem Kabinett zeigt eine der kostbarsten Innenausstattungen in Europa. Ebenso konnte auch der Grottensaal nach umfassenden Sanierungsarbeiten wieder in den Rundgang durch das Schloss integriert werden. Das geheimnisvolle Glitzern und Funkeln, mit dem Friedrich der Große seine Besucher beeindrucken wollte, ist nun wieder zu erleben.

Später hat Wilhelm II., der letzte deutsche Kaiser, das Neue Palais mit seiner Familie als bevorzugten Aufenthaltsort genutzt.

(Aufgrund von Sanierungsarbeiten sind der Marmorsaal und das Schlosstheater leider derzeit nicht zu besichtigen.)